WIE KANNST DU FESTSTELLEN, OB DU UNTER CHRONISCHEM STRESS STEHST?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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anchmal hat dein Nervensystem Schwierigkeiten, die Unterschiede zwischen emotionaler und körperlicher Bedrohungen zu unterscheiden. Egal, ob du wegen einer Auseinandersetzung mit deinem Ehepartner, Terminen auf Arbeit oder einem Schuldenberg überstrapaziert bist. Dein Körper kann genauso stark reagieren, als wärst du in einer lebensbedrohlichen Situation. Mit verheerenden Folgen für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden.

Stress stört nahezu jedes System in deinem Körper, von deinem Immunsystem bis hin zu deinem Verdauungs- und Regenerationssystem. Dein Körper strafft sich und der erzeugte Druck belastet deinen Herzzyklus.

Da Stress normalerweise akut und nicht chronisch ist, ist das Herunterfahren wichtiger Körperfunktionen nicht dramatisch, da sich dein Körper innerhalb kurzer Zeit wieder erholen kann.

Wenn der Stress jedoch nicht akut, sondern chronisch ist, werden die Belastungen deines Körpers gefährlich, entmutigend und sogar lebensbedrohlich. Die tödlichsten Folgen von chronischem Stress sind das erhöhte Risiko eines Herzinfarkts, ein erhöhtes Schlaganfallrisiko und ein beschleunigter Alterungsprozess.

Chronischer Stress stört fast jedes System in deinem Körper und zwar dauerhaft. Deshalb erhöht er auch das Risiko eines Herzinfarktes, eines Schlaganfalls und beschleunigt den Alterungsprozess.

 

 

 

 

 

 

 

 

Chronischer Stress stört fast jedes System in deinem Körper und zwar dauerhaft. Deshalb erhöht er auch das Risiko eines Herzinfarktes, eines Schlaganfalls und beschleunigt den Alterungsprozess.

Weniger tödliche, aber nicht weniger unproblematische Folgen sind:

Depression und Angst

Chronischer Schmerz

Schlafstörung

Autoimmunerkrankungen

Hautirritationen wie Ekzeme

Gewichtsprobleme Denk- und Gedächtnisproblemes

 


Die einfachste Antwort, um die negativen Auswirkungen von chronischem Stress zu vermeiden, ist, Stress zu vermeiden, wo immer du kannst.

Natürlich ist nicht jeder dazu in der Lage. Das moderne Leben drängt einen oft in extreme Situationen, in denen wir keine andere Wahl haben.

Es kann ein herausforderndes Projekt bei der Arbeit sein, die Geburt eines Kindes oder die Chance, seinen Lebenstraum zu verwirklichen. Wie auch immer es aussehen mag, manchmal müssen wir uns für einen längeren Zeitraum unter konstantem Druck setzen, um das zu erreichen, was uns wichtig ist.

Dies ist nicht unbedingt schlecht oder gefährlich, selbst nach drei anstrengenden Arbeitsmonaten kann sich Ihr Körper leicht erholen.

Wir gewöhnen uns jedoch oft an chronischen Stress. Anstatt sich wieder zu entspannen, tauchen wir direkt in das nächste Projekt ein. Wir fangen an, stolz auf unsere Geschäftigkeit zu sein, und anstatt unsere Leistungen zu genießen, schmälern wir unsere Erfolge, indem wir immer nur härter, besser, schneller und stärker werden wollen.

Die Folgen unseres Durstes nach mehr zeigen sich nicht sofort. So werden sie oft vernachlässigt, bis es zu spät ist.

Und genau das macht chronischen Stress tückisch.

Chronischer Stress ist wie ein Kredit. Du leihst dir Zeit und Wohlergehen von deinem zukünftigen Selbst, um für etwas zu bezahlen, das du jetzt willst. Und obwohl du diesen Kredit nicht immer vermeiden kannst, wäre es naiv zu denken, dass du dir für immer Geld leihen kannst, ohne jemals etwas zurückzuzahlen.

Das Erkennen der ersten Symptome von chronischen Stress, wie Schlafstörungen, Depressionen und Angstzustände, sind rote Flaggen, die dir zeigen, dass du begonnen hast, zu viel von deinem zukünftigen Ich zu leihen und dass die Zeit gekommen ist, etwas zurückzuzahlen.

Die gute Nachricht ist, wenn du die Symptome von chronischem Stress zum ersten Mal bemerkst, ist es nicht zu spät. Du kannst einen Schritt zurücktreten und auf dich selbst aufpassen und zur Normalität zurückkehren. Wenn du es jedoch nicht tust und dir weiterhin von deinem zukünftigen Selbst leihst, wirst du dich früher als später in einer Situation befinden, in der du durch den Druck deiner Schulden niedergedrückt wirst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PHOTOGRAPHY BY: Pok Rie