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Was macht uns glücklich bei der Arbeit?

Unternehmen, die auf das Wohl ihrer Mitarbeiter achten, schaffen weitaus mehr als nur eine angenehme Atmosphäre bei der Arbeit. Sie verfolgen eine nachhaltige Geschäftsstrategie. Eine ADP-Studie zeigte, dass Unternehmen mit engagierten und hochmotivierten Mitarbeitern ihren Gewinn um 26% steigern konnten. Hier hört es jedoch nicht auf. Eine von der Goethe-Universität in Frankfurt durchgeführte Studie fand heraus, dass eine Kultur der Anerkennung an der Arbeit das Burnout-Risiko verringert. Glückliche Mitarbeiter arbeiten nicht nur effizienter, sie sind auch weniger krank und mehr produktiv. Manchmal macht ein simples “Danke” den Unterschied zwischen einem erfolgreichen und gescheiterten Unternehmen, sowie ausgezeichneter Arbeit, aus.

Natürlich reicht Anerkennung allein nicht aus. Um Mitarbeiter zu motivieren, müssen Unternehmen ihnen Handlungsspielraum geben. Mit der entsprechenden Freiheit können Mitarbeiter lernen, sich entwickeln und wichtige Aufgaben jonglieren, was sie anpassungsfähiger und innovativer werden lässt.

Ein Paradebeispiel ist Flextime. Die Möglichkeit Arbeitszeiten an den eigenen Biorhythmus anzupassen. Jedoch glauben auch heute noch viele Unternehmen, dass Mitarbeiter zu viel Freiheit Anreize setzt, zu trödeln. In der Realität hat sich jedoch mehrfach gezeigt, dass Flextime genau das Gegenteil bewirkt. Mitarbeiter sind motivierter, zuverlässiger und produktiver bei der Arbeit.

Unter dem Strich mag eine Herrschaft aus Terror und Micromanagement wie ein rationaler Weg erscheinen, Mitarbeiter zu führen. Jedoch trügt dieser Schein. Seinen Mitarbeitern Freiheiten und Flexibilität zu erlauben, zeigt ihnen eine gewisse Form der Wertschätzung. Eine Wertschätzung, die moderne Angestellte nicht nur brauchen, sondern auch verlangen.

Der Schritt weg von Kontrolle und hin zu Freiheit wirkt beängstigend und erfordert System und Mut. Wenn Unternehmen ihn jedoch gehen, werden sie die positiven Effekte früher als später spüren. Und das deutlich.